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Abschied nehmen: auf die trauernden Angehörigen warten zahlreiche Aufgaben

(djd/pt). Nach dem Tod eines lieben Menschen warten viele Aufgaben auf die Angehörigen. Dabei ist zunächst zu unterscheiden, wo sich der Todesfall ereignet hat.

 

Wenn das Familienmitglied in einem Krankenhaus, Alten- oder Pflegeheim verstorben ist, kümmert sich die Verwaltung um die notwendigen Formalitäten.

Wenn der Tod zu Hause eintritt, muss grundsätzlich ein Arzt benachrichtigt werden - entweder der Hausarzt oder der Notarzt, denn nur ein Mediziner darf den Totenschein ausstellen.

 

Behördengänge lassen sich nicht vermeiden

 

Der nächste Schritt ist dann in der Regel die Benachrichtigung eines Bestattungsinstituts, um Zeitpunkt und Rahmen der Beisetzung zu besprechen. Hat der Verstorbene keine eigenen Wünsche geäußert, können die Angehörigen die Bestattungsform festlegen und über Ort und Zeitpunkt der Beisetzung entscheiden. Die Bekanntgabe des Todesfalls kann auf unterschiedlichen Wegen erfolgen. Angehörige und Freunde werden per Trauerbrief benachrichtigt, die Todesanzeige in der Tageszeitung erreicht einen großen Kreis von Menschen.

 

Als nächstes muss der Todesfall beim zuständigen Standesamt gemeldet werden, das daraufhin die Sterbeurkunde ausstellt. Hierfür werden neben dem Totenschein, dem Personalausweis und der Geburtsurkunde die Heiratsurkunde (wenn der Verstorbene verheiratet war), das Scheidungsurteil (wenn der Verstorbene geschieden war) oder die Heirats- und Sterbeurkunde des Ehepartners (falls der Verstorbene verwitwet war) benötigt.

 

Den Angehörigen die finanziellen Belastungen ersparen

 

Ein Todesfall ist stets auch mit hohen Kosten verbunden. Summen von 5.000 Euro kommen dabei schnell zusammen. Vielen ist es wichtig, ihren Angehörigen diese finanzielle Belastung zu ersparen und entsprechend vorzusorgen. "Wir bieten Sterbegeldversicherungen ohne Gesundheitsfragen an. Je nach Tarif wird bereits nach nur einem Jahr Aufbauzeit die volle Versicherungssumme im Todesfall ausgezahlt", erklärt Andrea König-Uber, Versicherungsexpertin bei den Ergo Direkt Versicherungen. "Bei einem Unfalltod besteht voller Versicherungsschutz sogar sofort."

 

Einfach in den Arm nehmen

 

Die Form des Kondolierens ist davon abhängig, wie nahe einem der Verstorbene stand, ob es ein persönliches Verhältnis zum Trauernden gibt und ob der Trauernde in der Nähe lebt. "Gehören die Trauernden zum Freundeskreis, sollte man sich einen Ruck geben und persönlich vorbeigehen", sagt Andrea Maria Haller, Geschäftsführerin des Stuttgarter Bestattungshauses Haller. Dem Trauernden könne es guttun, wenn man ihn ohne viele Worte einfach in den Arm nehme. "Auch die Erinnerung an gemeinsame Erlebnisse mit dem Verstorbenen hilft dem Trauernden", so Haller.